Trumps Strategie in Kuba und Venezuela: Befreiung oder Kolonialisierung? – mit Alexander Busch und Klaus Ehringfeld

Shownotes

Am Mittwoch hat die US-Staatsanwaltschaft bekannt gegeben, dass sie Raúl Castro anklagen, den jüngeren Bruder von Fidel Castro. Es ist ein weiterer Schritt in der Strategie, maximalen Druck auf die Führung des Inselstaats auszuüben. Seit Januar trocknen die USA den Inselstaat über ein Ölembargo aus. „Diese Erdrosselungsstrategie, die Trump auserkoren hat, um das Regime gefügig zu machen, funktioniert“, urteilt Lateinamerika-Korrespondent Klaus Ehringfeld. Wegen der Probleme im Iran suche die Trump-Regierung nun einen leichten Sieg mit Kuba.

Die Podcast-Folge untersucht die Strategie der US-Regierung in Kuba und in Venezuela, dessen autokratischen Führer Nicolás Maduro sie am 3. Januar entführt und in den USA angeklagt hat. Südamerika-Korrespondent Alexander Busch hat Venezuela vor wenigen Wochen besucht und berichtet: „Eigentlich behandelt die USA Venezuela wie einen Bundesstaat, wie so eine Provinz, die ihnen gehört.“

Lesetipp: Kommt Raúl Castro noch mit 94 Jahren in Haft?

Moderiert von Nicole Bastian


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