Wie Donald Trump die Fußball-WM für sich nutzen will - mit Martin Lüthe

Shownotes

Ein laufender Krieg mit dem Iran, Einreiseprobleme erster Teilnehmer, die Mobilisierung der ICE-Abschiebetruppen und enorme Preise für Eintrittskarten: Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Kanada, Mexiko und vor allem in den USA startet unter besonderen Bedingungen. Kann Donald Trump sie dennoch politisch für sich nutzen?

Und wie unterscheidet sich diese WM von der letzten in den USA 1994, fragen sich die Co-Hosts zusammen mit ihrem Gast, dem Kulturwissenschaftler Martin Lüthe von der FU Berlin.

Das Frappierende bei diesem Großevent laut Lüthe: Viele würden denken, dass so vieles nicht miteinander vereinbar sei, dass es Probleme geben müsse. „Aber ich glaube, das wird einfach eine große WM, eine lange WM, sie wird das Publikum ermüden. Und am Ende wird Trump behaupten, es war die größte WM aller Zeiten.“ Zudem könne er so von den vielen Absagen zu den Feierlichkeiten am 250. Unabhängigkeitstag ablenken.

Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert

Produziert von Max Rex


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