Doch keine Marionette: Neuer Fed-Chef Kevin Warsh riskiert den Konflikt mit Trump – mit Volker Wieland
Shownotes
Donald Trump hat Kevin Warsh an die Spitze der US-Notenbank Fed gesetzt und von ihm weitere Zinssenkungen erwartet. Jetzt ist klar: Warsh verspricht, die Inflation auf zwei Prozent zu senken – und steuert eher in Richtung Zinserhöhungen.
„Irgendwann wird es da zum Konflikt mit Trump kommen“, sagt Volker Wieland, Professor für Finanzökonomie an der Goethe-Universität Frankfurt im Podcast „Trump Watch“. Wieland hat früher selbst als Ökonom bei der Fed in Washington gearbeitet. „Ich glaube, er hat wahrscheinlich im Hintergrund schon auch dafür gesorgt, dass Trump ihn jetzt nicht gleich direkt angreift, sondern ihm eine gewisse Zeit lässt, die Fed zu drehen“, sagt er.
Die Hosts Nicole Bastian und Christian Lammert sprechen mit Wieland über die Herausforderungen der Notenbank und die zweigeteilte Lage der US-Wirtschaft. Zudem analysieren sie in den Trump-News das Abkommen zwischen den USA und dem Iran.
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
Produziert von Maximilian Rex
Lesetipp: Kevin Warsh ist nicht der Totengräber der US-Notenbank
Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Trump Watch: https://www.handelsblatt.com/sommer26
Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: trump-watch@handelsblatt.com
Neuer Kommentar