„Das Versprechen von entstehenden Arbeitsplätzen geht nicht auf“ – Ökonomin ordnet Trumps Wirtschaftspolitik ein

Shownotes

Trotz Handelskonflikten und des Kriegs im Iran wächst die US-Wirtschaft robust. Im zweiten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt aus Jahr gerechnet um 2,2 Prozent zu. Von der anfangs befürchteten Rezession unter der Trump-Regierung ist nichts zu sehen. Der KI-Boom überdecke die negativen Effekte der Zollpolitik und Migrationspolitik der USA, erläutert Samina Sultan, Außenwirtschaftsexpertin des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln.

"Wir sehen eine Re-Industrialisierung, aber dadurch entstehen nicht die versprochenen Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe. Also dieses Versprechen geht nicht auf", sagt sie. Zudem belasteten steigende Benzin- und Lebensmittelpreise die unteren Einkommensschichten überproportional. Zudem seien die hohen Schulden und steigende Zinsen ein Problem. Trumps Wirtschaftspolitik sei "eine Wette auf den KI-Boom". Dieser könne aber auch schnell vorbei sein.

Die teils schlechte Videoqualität bitten wir zu entschuldigen. Während der Aufnahme ist es zu technischen Problemen gekommen.

Diese Folge haben wir am Donnerstag, 1.10., aufgenommen.

Moderation: Nicole Bastian & Christian Lammert Produktion: René Gorny


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Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: trump-watch@handelsblatt.com

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