Auf diese Wahlkreise kommt es bei den US-Zwischenwahlen an
Shownotes
35 Sitze werden im Senat bei den US-Zwischenwahlen am 3. November neu vergeben. Es wird ein knappes Rennen um die künftige Mehrheit in der zweiten Kammer. Die beiden Hosts schauen Texas, Iowa, Michigan, Georgia, Ohio, Maine und Alaska.
Und sie besprechen, was es für Folgen hätte, wenn die Mehrheit in einer oder in beiden Kongresskammern an die Demokratische Partei zurückfiele. Co-Host Christian Lammert ist Professor für die politischen Systeme Nordamerikas an der FU Berlin. Für ihn ist klar: Eine lahme Ente werde der US-Präsident dadurch nicht. „Trump regiert seit zwei Jahren konstant gegen den Kongress.“ Deshalb sei es ihm fast egal, ob er Mehrheiten oder keine Mehrheiten habe. „Er wird weitermachen wie immer.“ Denn mit seinem präsidialen Veto kann Trump fast alle Gesetze aus dem Kongress aufhalten.
Aber der Kongress könne mit demokratischer Mehrheit „ein bisschen lauter werden in seinem Widerspruch“. Und das könne in der öffentlichen Debatte einen Einfluss haben – auch mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen. Zudem rechnet Christian Lammert bei einer demokratischen Mehrheit mit mehreren Anträgen der Demokraten auf Amtsenthebungsverfahren gegen Trump und andere Kabinettsmitglieder.
Wir haben die Sendung am Donnerstag, den 8.10., aufgenommen.
Moderation: Nicole Bastian, Christian Lammert
Produktion: Johannes Grote
Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Trump Watch: https://www.handelsblatt.com/trump
Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: trump-watch@handelsblatt.com
Neuer Kommentar