„Russland hat noch immer die Oberhand“ – Außenpolitik-Expertin Friedlander erklärt Trumps Ukrainepolitik

Shownotes

Am 11. Oktober verkündete US-Präsident Donald Trump eigenmächtig eine Energie-Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine. Gehalten haben sich beide Länder nicht daran. Kurz zuvor setzte er Diesel-Sanktionen der USA gegen Russland aus, um die Preise an den heimischen Tankstellen zu senken.

Im Gespräch mit der Geschäftsführerin der Atlantikbrücke, Julia Friedlander, besprechen die Hosts Beweggründe und Folgen der Ukrainepolitik Donald Trumps. Sie bewundere die „Kreativität" der Politik, nicht jedoch deren Umsetzung, sagt Friedlander.

Dass Trumps Vermittlungspolitik im Zweifel zugunsten Putins ausfalle, hält Friedlander für Realpolitik. Die Regierung gehe davon aus, dass Russland am Ende immer noch die stärkere Partei sei. Deshalb sei die Strategie: „Wenn man eine Lösung finden muss, dann muss man schon auf der Seite des Stärkeren stehen.“ Letztlich sei Trumps Politik ein Zeichen dafür, dass die USA global an Macht verlören.

Moderation: Nicole Bastian, Christian Lammert

Produktion: René Gorny

Lesetipp: Donald Trump irritiert mit seiner Ukraine-Haltung zunehmend auch die Republikaner


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