Die Folgen des Midterm-Debakels für Donald Trump – mit Cathryn Clüver Ashbrook und Dana Heide

Shownotes

Nachdem die Demokratische Partei bei den US-Zwischenwahlen eine klare Mehrheit in beiden Kongresskammern erlangt hat, geht Präsident Donald Trump auf Versöhnungskurs. Er weiß, dass er vor allem in Haushaltsfragen die Kooperation brauchen wird.

Dennoch seien die Eingriffsmöglichkeiten der Demokraten in der Außenpolitik ebenso begrenzt wie in der Zollpolitik, in der Trump seit Amtsantritt mit Präsidialverfügungen am Kongress vorbei handelt, wertet Politologin Cathryn Clüver Ashbrook in der Midterm-Sonderfolge von Trump-Watch. „Dieses Zepter wird er sich nicht nehmen lassen.“ Allerdings könnten die Demokraten mit ihren neuen Mehrheiten klarer deutlich machen, wie groß die Verluste für die US-Wirtschaft seien. Zudem könnten alte und neue republikanische Abgeordnete im Kongress nach dieser „Abstrafung“ ihrer Partei künftig gegen Trump stimmen und als Regulativ wirken. Ebenfalls zu Gast in dieser Sonderfolge ist Handelsblatt-US-Korrespondentin Dana Heide.

Lesetipp: Warum der zweite Verlierer der Zwischenwahlen Elon Musk heißt

Moderation: Nicole Bastian

Produktion: René Gorny


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Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: trump-watch@handelsblatt.com

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Transkript anzeigen

00:00:00: Die Wählerinnen und Wähler in den USA haben Donald Trump abgestraft.

00:00:04: Die Mehrheit in beiden Kongresskammern geht bei diesen Zwischenwahlen an die demokratische Partei, und die große Frage nach den Midterms lautet jetzt was heißt das für Donald Trump und die zweite Hälfte seiner Amtszeit?

00:00:15: Darüber sprechen wir heute am Mittwoch in einer Sonderfolge von TrumpWatch.

00:00:19: Zusammen mit Catherine Cleaver Ashbrook von der Bertelsmann Stiftung und mit Dana Heide, unserer Washington-Korrespondentin habe ich diese Fragen in einer Live-Diskussion diskutiert.

00:00:29: Und Fragen beantwortet von Handelsblatt-Abonnentinnen und Abonnenten!

00:00:33: Den Stream den seht und hört ihr jetzt im Anschluss.

00:00:36: Morgen am Donnerstag sprechen Christian Lammert und ich in unserer regulären Trump Watch News Folge darüber was uns bei den Midterms ganz besonders aufgefallen ist.

00:00:45: Viel Spaß!

00:00:54: Vierundfünfzig Sitze im Senat sind den Demokraten schon sicher und zweihundert-achtundzwanzig im Repräsentantenhaus, und damit auf jeden Fall die Mehrheit.

00:01:02: Was heißt das?

00:01:03: Welche Folgen hat das für die kommenden zwei Jahre der verbleibenden Amtszeit von Donald Trump?

00:01:09: Das besprechen wir hier und jetzt in unserem Live Talk!

00:01:12: Herzlich willkommen, ich bin Nicole Bastian.

00:01:14: Ich leite das Ressort-Podcast und Live-Journalismus beim Handelsplatz und bin Co-host unseres Podcasts Trump Watch.

00:01:20: Und hier bei mir im Studio begrüße ich Catherine Kluver Ashbrook, Politologin Deutschamerikanerin und Senioradvisor der Bertelsmann Stiftung und zugeschaltet aus Washington DC ist uns Dana Heide die Washington Korrespondentin des Handelsblatzes.

00:01:37: Hallo Catherine!

00:01:37: Hallo Dana!

00:01:39: Hallo!

00:01:39: Guten Morgen nach Deutschland

00:01:42: Und wir beantworten hier auch eure Fragen.

00:01:45: Wir haben schon einige hier bekommen, gerne weitere die wir hier beantwortet und unsere Diskussion jetzt in der kommenden Zeit gerne beeinflussen sollen.

00:01:56: Kerstin ich fange mal mit dir an.

00:01:58: nach diesem ganz deutlichen Ergebnis der Zwischenwahlen ist das ein demokratisches Erwachen.

00:02:06: Also die wissenschaftliche Antwort auf diese Frage heißt Jain.

00:02:10: Sie ist im Haus, also im Kongress, also das was wir klassischerweise als das Repräsentantenhaus und ganz oft als den Kongress an sich bezeichnen, ob wenn das dann beide kann man werden.

00:02:20: da ist es eine wie gesagt eine Abstrafung des Präsidenten.

00:02:25: Da ging es wirklich darum, wir nennen das im politologischen Negative-Partysonship.

00:02:30: Also es geht weniger um die Kandidaten der Partei, die man dann wählt selbst aber geht eher um die Gegenseite.

00:02:37: Im Senat sieht das schon wieder ganz anders aus und deswegen ist wirklich die Nachricht der Nacht gewesen, dass die Senatsresultate sehr viel schneller deutlicher wurden als die des Hauses.

00:02:47: Es wird überall noch gezählt aber da waren es wirklich einzelne Kandidaten deren Profile, deren Kapazität Geld zu binden, deren kapazität Menschen zu bünden und das ist wirklich das Wichtigste.

00:02:59: Die Wahlbeteiligungszahlen werden vermutlich für eine Midtermwahl historisch hoch sein und das Also erstes mal die Wähler auf die Straße, an die Wahlurne oder in den Briefkasten zu bringen.

00:03:11: Das haben die Demokraten geschafft.

00:03:13: wie auch immer ob als Abgestrafung von Trump oder durch die eigen Motivation der Kandidaten aber im Senat einen so deutlichen Erfolg einzufahren das liegt an den Kandidatten selbst.

00:03:23: vielleicht kann die Technik einmal bevor wir zu dir kommen Dana die Grafik zeigen.

00:03:29: zu den Senatsergebnissen da sehen wir nämlich dass wir nicht nur eine klare Mehrheit mit den fifty-fünfzig Sitzen jetzt schon haben.

00:03:37: Einige der Wahlkreise werden ja noch ausgezählt, sondern wir sehen ganz deutlich dass wir in sieben Bundesstaaten einen Flip haben.

00:03:47: Das heißt das Senatsitze der Republikaner zu demokratischen Sitzungen geworden sind Iowa Kansas Texas South Carolina North Carolina Ohio und Maine.

00:03:58: Und da geht es wie du jetzt sagst Catherine eben auch Kandidaten wie zum Beispiel James Tellerico in Texas, in diesem Staat seit mehreren Dekaden jetzt dafür gesorgt hat dass der Senatsitz an die Demokraten geht.

00:04:13: Dana Wie ist es denn in Washington?

00:04:18: Donald Trump hat sich ja relativ versöhnlich jetzt in den ersten Reaktionen eben gezeigt.

00:04:24: Das war ja diese Frage, er kennt die Wahlen an und scheint eigentlich schon beantwortet.

00:04:29: Was glaubst du?

00:04:30: Wie geht er mit diesem demokratisch dominierten Kongress um?

00:04:36: Also das war einer der größten Überraschungen hier... für mich und auch für andere wie Donald Trump auf die Wahlergebnisse er reagiert hat.

00:04:43: Er reagierte zunächst so, wie es man von ihm gewohnt ist.

00:04:47: also er schubt die Schuld auf andere, zunächst dagegen Medien ausgeteilt Und dann sagte er, ja.

00:04:55: Er sei ja nicht auf dem Wahlzettel gewesen.

00:04:57: Wenn er auf dem Zettel gestanden hätte, dann hätte er einen Erdrutschseed errungen.

00:05:03: Dabei muss man natürlich sagen, er hat sich selber ja auf den Wahlzittel sozusagen immer kindergeschrieben.

00:05:08: Er hat mehrfach die New York Times hat gezählt, vierundsiebzigmal bei seinen Wahlkampfveranstaltungen und am Rande dessen gesagt ich stehe auf dem, stellt euch vor, ich steh auf dem Wahlzetteln und es ist eine eine Riesenabstrafung für ihn jetzt dass er nicht seine Anhänger mobilisieren konnte zur Wahl zu gehen, das es nicht gereicht hat.

00:05:30: Vor dem Hintergrund ist er natürlich ... Das war einfach ein sehr eindeutiges Ergebnis.

00:05:36: Es gibt keine Zwischentöne.

00:05:38: Es ist ganz klar auch eine Kritik an ihm, eine Absage an seine Politik und dafür hat er ziemlich locker bis einsichtig reagiert, würde ich sagen für seinen Verhältnis.

00:05:54: Es war ja befürchtet worden, dass er hier diese Wahl leugnet.

00:05:58: Er hatte das auch schon vorbereitet, in dem er gestreut hat und die Wahlen seien manipuliert usw.

00:06:04: Und das hat er jetzt nicht getan!

00:06:06: Er hat sogar das Wahlergebnis expecit gesagt im Interview mit der New York Times Ich akzeptiere das Wahlergebnis und hat den Demokraten angeboten wir können kooperieren.

00:06:17: Er hat natürlich gleichzeitig gesagt, wie tun wird, also dass er alles abkanzeln wird was die Demokraten versuchen werden im Senat und im Repräsentantenhaus.

00:06:28: Aber das sind schon sehr überraschende Töne von jemanden der in den vergangenen Wochen eher auf das Gegenteil hingearbeitet hat.

00:06:37: Jetzt ist eine der großen Fragen, was heißt dieses Wahlergebnis?

00:06:41: Und Politik von Donald Trump, die wir in den vergangenen zwei Jahren gesehen haben kann jetzt vielleicht auch wieder zurückgenommen werden.

00:06:49: Da haben wir auch einige Fragen aus dem Publikum.

00:06:52: was heißt es zum Beispiel im Bereich der Handelspolitik und der Zölle?

00:06:56: Wie sehr hat der Kongress Donald Trump in der Kontrolle, kann er zum Teil die Zöllen wieder zurücknehmen?

00:07:03: das hat ja bisher eigentlich immer nur das Supreme Court in seinem historischen Urteil gemacht.

00:07:08: und kann Donald Trump neue Zöller verhängen oder reduzieren, wie es ja mit Audi gerade in zum Beispiel im Geschmack.

00:07:14: Also die Antworten sind ständig ein.

00:07:17: Nein also der Punkt ist, der eigentlich handelspolitik auch prerogativ des kongresses.

00:07:23: nun muss man dazu sagen wie du richtigerweise quasi schon angesprochen hast Die liegt aber schon seit lange in der praxis nicht mehr beim Kongress ähnlich wie das kriegsrecht im übrigen was wenn dass in Absprache läuft, dann vom Präsidenten gesteuert wird.

00:07:39: Jetzt hatten wir einen Präsidenten der die Handelspolitik insbesondere quasi sich unter den Nageln noch mal explizit gerissen hat.

00:07:45: Dann erinnern wie uns daran dass er für die Notstandszölle und für alle möglichen anderen die drei Null-Einszöller, die zwei Zwei-Einstöller also die inner auf nationale Sicherheitsbefugnisse beruhen.

00:07:56: da hatte dann wieder exekutives Prärogativ.

00:07:59: aber er hat vor allen Dingen sich über seine Strategien Russell Woutt und andere Zollkodex der USA kramen lassen immer wieder Sachen aus dem siebzehnten und achtzehn Jahrhundert bemüht, um seine Rolle in der Handelspolitik zu zementieren.

00:08:15: Dass dieses Zepter wird er sich nicht aus der Hand nehmen lassen auch wenn wir uns sehr wohl vorstellen können dass gerade jetzt ein vereinter Kongress unter demokratischer Mehrheit schon dafür sorgen wird das dort Fragen gestellt werden das noch mal deutlich gemacht wird wie die Verluste für die amerikanische Wirtschaft dann Faktor aussehen, das besonders bei der Kanada Frage.

00:08:37: und wenn du nochmal den Diesel Deal nimmst.

00:08:39: Wenn du stattdessen mit Kanada dich geeinigt hättest, hättet du deutlich mehr die Probleme, die eigentlich ein Landwirtschaft lösen können als diesen unsäglichen Diesel-Deal von dem wir ja auch Gouverneure haben, die die russischen Tanker vor ihren Küsten nicht haben wollen.

00:08:57: Auch da ist viel Rebellion im Spiel.

00:08:59: also wir können schon sehen dass es da einen Aufbäumen gibt.

00:09:02: gesetzgeberisch wird dann schon wieder schwieriger, weil natürlich können Senat und Kongress beide Gesetzgebung vorschlagen.

00:09:10: Das durchläuft an das entsprechende Prozedere.

00:09:13: Gesetzgebungen würden dann auf dem Präsidentschaftstisch landen.

00:09:16: und wir haben heute schon ein Bild gesehen was Donald Trump gepostet hat um Danas Punkt zu unterstützen mit der roten Maga Kappe wo da ein Veto draufstand.

00:09:24: also er ist schon gleich wieder umgeschlagen oder schlägt wiederum.

00:09:29: Und dann, wenn es ein Veto gibt geht es zurück in die beiden Kammern und dann brauchst du eine Zweidrittelmehrheit und zwar in beiden Kamern.

00:09:37: Das ist deutlich schwieriger zu erreichen besonders in parteipolitischen Dimensionen wo Republikaner meines hat ihnen geholfen das so viel Macht in der Exekutive gewandert ist.

00:09:47: Das kann bei anderen populären Programmen wie zum Beispiel über Medicare-Medicaid.

00:09:53: Da haben die Republikaner immer gesagt, das kostet so viel.

00:09:55: Aber jetzt könnten sie das Argument nehmen ... Na ja da wurde ja über Doge aufgeräumt!

00:10:00: Alles was an Verschleiß im System war ist weg und jetzt könnte man vielleicht doch wieder mit Demokraten handeln weil das hat sich wirklich die Stimmen gekostet dass populäre Unterstützungsprogramme abgeschafft worden sind Das der One Big Beautiful Bill, die tatsächlich auch noch verstärkt.

00:10:14: Die großen Cuts kommen erst im Dezember.

00:10:17: Also wenn die Demokraten schnell sind und schlau in den ersten hundert Tagen am Januar Dann sagen sie zum Beispiel, hey das wollen wir wieder zurückbauen.

00:10:25: Amerikaner brauchen einen Gefühl der Sicherheit und holen dann die ein oder andere republikanische Stimme noch mit rein.

00:10:31: Dann wird eine Abstrafung dessen für Donald Trump deutlich schwieriger.

00:10:34: also es wird viel gehandelt.

00:10:35: Das glaubst

00:10:35: du könnten Sie?

00:10:36: Der Kongress könnte die Reichungen in der Krankenversicherung wieder rückgängig machen, bevor sie im Dezember richtig greifen.

00:10:45: Ja Sie werden im Dezember greifen weil jetzt haben wir noch den Lameduck-Kongress.

00:10:48: also die Republikaner die da sitzen sitzen bis zum dritten Januar da und das ist übrigens diese Phase.

00:10:56: Wir haben immer über Donald Trump als Lamedack geredet ab dem Lamedak des Kongresses.

00:10:59: Das könnte ja auch sehr interessant werden aber ab Januar.

00:11:04: deswegen gilt es für die Demokraten das besonders gut vorzubereiten also schon zu gucken wer kommt gegebenenfalls auch als neue republikanische Abgeordnete mit rein, kann man die beeinflussen.

00:11:13: Kann man denen ins Gewissen reden?

00:11:15: Kann man sagen Mensch das war doch bei dir ein knappes Ergebnis weil die Leute so unzufrieden waren.

00:11:19: wäre das nicht eine Möglichkeit?

00:11:21: also dass das was klassisch sich die Verfassungsväter auch gewünscht haben ja dass dieses arbeiten über den den bildlichen den bildliche gang also across the aisle zwischen den beiden teilen in beiden kann man dass das tatsächlich funktionieren kann und das muss eben auf dem Verhandlungsgeschick derer, die erstes mal jetzt schon, also die demokratische Oppositionsführung gerade noch.

00:11:46: Aber auch der Leute, die dann reinkommen, die jetzt schon informell Gespräche führen können... Also es wird viel geschachere losgehen über den nächsten paar Wochen um zu gucken wie kann man bestimmte Republikaner tatsächlich für eine solche Arbeit für sich einnehmen?

00:11:58: Damit man im Übrigen auch signalisieren kann hey!

00:12:01: Die Demokratie, wie sie intendiert war, die kann auch noch funktionieren.

00:12:05: Ich würde die Technik mal bitten, uns die fünfte Grafik, die wir vorbereitet haben zu den Beweggründen bei der Wahl einmal zu zeigen.

00:12:12: Weil da sehen wir weil du gerade sagtest vielleicht Republikaner zu überzeugen dass die Krankenversicherung mit zu den Top-Prioritäten bei dieser Wahlentscheidung zählt.

00:12:23: Wir haben, glaube ich aus Deutschland häufig auf die Benzinpreise geguckt und die Unzufriedenheit bei den Benzinprisen im Zuge des Irankriegs und der Inflation.

00:12:32: Die Krankenversicherungen da war hier so ein bisschen aus den Augen verloren.

00:12:35: Ich glaube man darf nicht unterschätzen wie wichtig das für die Wahlentsscheidung jetzt auch war.

00:12:39: bei den Zwischenwahlen Da sehen wir es und da sehen wir, dass medizinische Versorgung gleich auf mit der Wirtschaft der dominierende Punkt war bei der Wahlentscheidung.

00:12:53: Und danach kommt dieses Affordability, Einkommen, Ungleichheit, Gaspreis das geht ja alles so ein bisschen in diese Richtung aber eben wirklich Medicare-medizinische versorgen mit als einer der dominierenen Felder.

00:13:06: Dana, ich würde dich noch um deine Einschätzung bitten.

00:13:09: Was glaubst du, wo wir jetzt vor allen Dingen durch diese neue Welt im Kongress Änderungen in der Politik in den USA sehen werden?

00:13:19: Wir haben gerade die medizinische Versorgung angesprochen.

00:13:22: Wo würdest Du sagen, wird sich das auswirken?

00:13:27: Also ... Die Demokraten haben natürlich jetzt den größten Hilfe bei dem Haushalts- Verhandlungen.

00:13:38: Das können sie nutzen, um in anderen Bereichen Zugeständnisse von den Republikanern zu erwirken.

00:13:44: Da ist das was ihr angesprochen habt, Gesundheitsversorgung ist ein Thema.

00:13:47: Sie werden sicherlich auch die Iran vornehmen könnte ich mir vorstellen.

00:13:52: Es gab im Vorfeld einige Spekulationen darüber dass es auch möglicherweise in den Peach Band Verfahren oder Untersuchungen gegen PetecFace geben wird.

00:14:03: Den Verteidigungsminister Das könnten also die Hebel sein.

00:14:07: Es ist allerdings auch begrenzt, was sie können, was Sie konkret umsetzen können.

00:14:15: Trump hat viel mit Direktiven gearbeitet, sehr, sehr viel mehr als alle seine Vorgänge in der modernen Zeit.

00:14:23: Und das kann er weiterhin relativ ungehindert machen, weil er eben diese starke Vetomacht hat und weil er in den vergangenen Jahren sich Instrumente zu Recht gelegt hat die gar keine Kongresszustimmung erfordern.

00:14:40: Das betrifft zum Beispiel auch die Handelspolitik.

00:14:42: also Es wird viele Untersuchungen geben, das hat auch Auswirkung gegeben.

00:14:47: Was für mich eines der interessantesten Wendungen in den letzten Tagen war, war dass das Thema Korruption bei den amerikanischen Wählern so hochgekocht ist?

00:14:57: Es gab einige Umfragen die gesagt haben, dass Korruption das oberste das wichtigste Thema war.

00:15:03: Das war knapp also Wirtschaft war immer noch groß wie die Grafik ja auch gezeigt hat.

00:15:06: aber Dass Korruption soweit oben steht und des top entscheidende Thema für die Amerikaner ist, ist ungewöhnlich.

00:15:18: Und das war so eine Art Kipppunkt jetzt auch und das wird ein großes Thema sein in den nächsten zwei Jahren für die Demokraten wo sie Trump auch packen können und wo sie wie Kevin Cleaver Escher auch sagen soll, dass es sozusagen die Demokraten müssen das jetzt nutzen um zu zeigen, wir machen was.

00:15:35: Und das, was die Trump-Regierung gemacht hat war ganz schrecklich und hier sind die Beweise und da sind die Untersuchungen ganz gut damit, dass sie eben im Jahr ist, die eben in den Jahresjahr von dem Jahr-zu-Zwischen-Jährigen ihre Wähler überzeugen können.

00:15:45: Weil das ist jetzt eine Bewährungsgruppe für die Demokraten.

00:15:48: Die müssen jetzt auch liefern!

00:15:51: Ich würde auch nur Einsatz ergänzen, was jetzt Interessantes in dieser Ballung der Demokraten im Senat und im Kongress ist.

00:15:57: Die Stimme wird lauter das große Recht, was ein Präsident immer hat.

00:16:02: Das nennen wir im Englischen den Bali Bully Pulpit.

00:16:04: Also er hat das Rednerpult in der Hand, er kann und es ist ja bei Donald Trump sowieso immer der Fall.

00:16:09: Er macht am lautesten Bohai.

00:16:11: Wenn er aber jetzt lauter Dinge macht die eigentlich die Wähler nicht wollen und dazu gehört auch dass Korruptive wenn das noch deutlicher wird.

00:16:19: Wenn die Demokraten dann und das ist irgendwie der Punkt den die Demokraten gemacht haben wenn die Republikanern nicht mitmachen wenn sie sich nicht wieder in klassisch demokratische ich meine im System eine Arbeit reinziehen lassen um nochmal den Beweis zu liefern, dass Demokratie liefern kann.

00:16:37: Dann... sagt man im Englischen, we'll put them on the record.

00:16:40: Dann zeigen wir laut mit den Fingern und dann können sie in dieser Kopplung mindestens genauso laut sein, jedenfalls so vielen Nachrichten Luft einnehmen wie der Präsident.

00:16:51: oder das wird ihr bestreben sein nochmal deutlich zu machen.

00:16:55: hey ganz klar die Republikaner dieser Präsident ist weiterhin hochkorruptiv hat nicht das Interesse der Amerikaner im Sinn Und das wird dann die Linie, mit der sie quasi Peter Magia-artig in den Wahlkampf.

00:17:11: Ob das reicht im Übrigen?

00:17:12: Das würde ich noch mal stark bezweifeln.

00:17:14: Die Demokraten brauchen schon auch eine eigene Vision nach vorne, die anders geartet werden muss.

00:17:20: aber zumindest haben Sie jetzt auch nochmal so eine Art Sprachventil was sie vorher nicht hatten.

00:17:24: Wir haben ja, ihr habt beide die Untersuchungen angesprochen.

00:17:27: Und wir haben eine Frage auch aus dem Publikum inwieweit kann Trump jetzt zur Rechenschaft gezogen werden?

00:17:33: Er hat damals eigentlich nach diesem wegweisenden Urteil des Supreme Courts eine übergreifende Immunität für alles was im Amt passiert.

00:17:41: Kann er da überhaupt wirklich zur Rechenwirtschaft gezogen wird oder ist das quasi nur der Lärm den die Demokraten machen können?

00:17:48: Den Lärmen um Trump sollten Sie nicht machen!

00:17:51: Das hören Sie, müssten sie jetzt eigentlich aus zwei Impeachment-Verfahren gelernt haben.

00:17:55: Aber wie Dana Heides schon gesagt hat, den Lärm um die Kabinettsmitglieder!

00:17:58: Die übrigen auch im Kabinett selbst nicht die höchste Beliebtheit genießen.

00:18:03: Das Kabinetts zeichnet sich ja daraus aus, dass sie sich alle hassen und sich deshalb ständig gegenseitig auf die Füße treten und auch so entsteht inkongruente Politik mit den entsprechenden Auswirkungen auf den amerikanischen Wirtschaftsraum aber auch international.

00:18:17: Das heißt wenn die Demokraten das schlau angehen dann schauen Sie sich einzelne Kabinetsmitglieder an, die auch insgesamt in der Bevölkerung nicht viel Respekt genießen besonders im Übrigen ihnen solchen großen Teilen einer Bevölkerung wie beim Militär.

00:18:31: Ich bin in einer Militäre-Community aufgewachsen, Public Service Dienst an der Waffe in der Verteidigung der amerikanischen Ideale das ist der größte integrative Motor in den USA die das Staatsversprechen aus vielen ein sie Pluribus Unum noch ermöglicht.

00:18:47: Sie können schneller Amerikaner werden durch Militärtienst als durch fast jede andere Art und Weise.

00:18:53: Und jetzt haben wir einen Verteiligungsminister der dieses militär nicht nur Intellektuell komplett zersetzt, diese Männigkeitsüberhöhung macht.

00:19:01: Diese integrativen Elemente aussetzen.

00:19:03: Genereller absolviert?

00:19:04: Das

00:19:04: stößt ganz vielen Leuten.

00:19:06: unabhängig vom Parteibuch und der Zugehörigkeit stößte ihnen das auf.

00:19:10: D. h., diese Accountability also die Rechenschaftsbezüge... Wenn sie schlau sind spielen Sie es nicht wieder über so eine Impeachment-Geschichte.

00:19:19: Das wird gruselig, frisst viel Zeit und frisst viele Airtime sondern machen ist eben geschickter.

00:19:26: Und was da auch deutlich wird, sie werden das Kabinett vorladen.

00:19:29: Das Kabinet wird sich zum Teil wieder setzen dieser Vorlage und dann haben Sie eben auch wieder einen Beweispunkt dass es hier eigentlich eine korruptive Küngel-Regierung ist.

00:19:38: und all diese Dinge, das wird wie so ein Ping-Pong-Match wirken Auch in den ersten Wochen und Monaten und das ist Ihnen wichtig nochmal zeigen Wie tief ist eigentlich der Sünff schon Den Donald Trump und des Kabinetts gezogen haben?

00:19:52: Interessant wird es!

00:19:53: Und das müssen wir jetzt stark beobachten die vom Kongress eingesetzten, unabhängigen Institutionen.

00:19:59: Medienaufsicht.

00:20:01: Security is an exchange commission.

00:20:04: Auch die Notenbank, Kevin Worsh dem ständig irgendwie gedroht wird... Haben die dann jetzt das Gefühl, sie könnten oder kann ein Kongress erwirken, dass Sie quasi wieder sich eher nach den Interessen des Kongresses verhalten?

00:20:19: Das ist bei vielen dieser Institutionen nicht der Fall.

00:20:21: Weil dort Loyalisten eingesetzt worden sind.

00:20:24: aber auch da wird es knirschen weil das die Institution sind.

00:20:28: Die hat natürlich auch quasi dem Präsidenten schützen, die Familie schützen und diese Bereicherung in der Medieneigenschaft, diese Bereicherungsdynamik hinbauen.

00:20:39: Auch das wird sich der Kongress annehmen, weil das ganz klar auch eben im Recht des Kongresses liegt.

00:20:46: Also da würde ich eher sehen dass dort die Rechenschaftshebel stärker angelegt werden und dort wo dann eine Regierung nicht spürspurt also nicht dieser Rechtschaft sich aussetzen will, dann wird während die Demokraten sehr laut werden.

00:21:06: Ich weiß gar nicht, ob das so ... ich weiß was dabei gemeint ist mit diesen Impeachment-Verfahren.

00:21:13: Die führen am Ende zu nichts?

00:21:15: Können sie ja nicht, weil die Mehrheit eben nicht zwei Drittel sind, die erforderlich wären um einen Verfahren zum Erfolg zu bringen.

00:21:25: Aber es wäre ein ... Signal auch noch mal sozusagen wir räumen hier jetzt auf und so schlimm war es wirklich.

00:21:33: Genau, aber nur als Ergänzung sozusagen nochmal das ist... dass dieses Verfahren dann auch wieder ins Leere laufen würde.

00:21:41: Es wäre viel Show, es wäre viel was vielleicht den Demokraten nutzen könnte aus meiner Sicht aber am Ende würde es eben zu nichts führen und das könnte natürlich auch zur Frust führen.

00:21:52: Und da fehlt man vielleicht den Zweck, den man hatte von diesen Untersuchungsverfahren, von diesem Impeachment-Verfahren.

00:22:00: Mich würde die, und wir haben auch mehrere Fragen zu der Effekt auf die Außenpolitik interessieren.

00:22:07: Du hattest das schon mal kurz angesprochen Dana?

00:22:09: Wir haben einerseits den Krieg im Iran wo der Kongress ja einmal schon mal symbolisch gesagt hat eigentlich sind wir ja wenn der Krieg länger als dreißig oder sechzig Tage geht.

00:22:21: Sechszig Tage ne?

00:22:22: Sind wir derjenige der befragt werden muss?

00:22:25: und dann hat sich die Trump-Regierung einfach gesagt ist ja kein Krieg.

00:22:28: deswegen müssen wir euch nicht befragen.

00:22:31: Also erstens, wie groß wird der Druck sein im Iran anders vorzugehen?

00:22:37: Und die zweite Frage, die wir uns natürlich aus Europa auch vor allen Dingen stellen ist die Frage.

00:22:42: Wir haben nächste Woche in Abu Dhabi die wichtigen Gespräche zwischen Russland, Ukraine und den USA.

00:22:49: Was kann es für die Ukraine- und Russlandpolitik bedeuten?

00:22:54: Dana, magst du mal anfangen mit deiner Einschätzung?

00:23:01: Hängt viel davon ab, wie es jetzt gespielt wird.

00:23:04: Also wenn die Republikaner ... Schlau sind, lernen sie jetzt daraus aus dieser Abstrafung.

00:23:10: Wir haben es ja eben auch in der Grafik gesehen, der Iran-Krieg war ein großer Faktor bei dieser Wahl.

00:23:16: Die Amerikaner spüren das beim Dieselpreis.

00:23:18: Sie wollen diesen Krieg nicht.

00:23:20: Sie verstehen auch diesen Kriegen nicht.

00:23:21: viele von denen ... Wenn die jetzt schlau ist, werden sie ein Stück weit davon abrücken.

00:23:26: Es gab Gespräche darüber und Spekulationen darüber, dass Trump befeuert hat, dass es zu einem neuen heftigen Schlag gegen Iran kommen wird.

00:23:33: Das würde noch mal auf den Spritpreis ... drücken.

00:23:37: Wenn die Republikaner es jetzt richtig spielen und wirklich auch lernen aus diesen Ergebnissen, dann werden sie sich da stückweit zurücknehmen.

00:23:47: das könnte ich mir gut vorstellen aber nicht ist sicher.

00:23:52: Und das Gleiche bei Russland, Ukraine.

00:23:54: Auch da spielt wieder dieses Thema Korruption auch mit rein.

00:23:59: Das waren viele Geschichten darüber, viele Erkenntnisse haben wir darüber gewonnen sozusagen wie tief Trump und seine Mitstreite allen voran Steve Wittkopf selber involviert sind.

00:24:12: Es gab zuletzt Gespräche darüber dass wieder russisches Gas verkauft werden soll an Europa.

00:24:18: Auch da hätten seine Mitstreiter profitiert.

00:24:22: Also auch da müssten sie eigentlich jetzt auf einen anderen Weg gehen, wenn Sie diese Wahlergebnisse ernst nehmen und daraus lernen um besser dazustehen bei den wichtigeren Präsidentschaftswahlen.

00:24:36: Also

00:24:36: glaubst du an einen Einlenken der Republikaner, Catherine?

00:24:40: Wir brauchen irgendwie besseren Spruch als hätte-hätte-Fahrradkette.

00:24:42: Weil das ist jetzt irgendwie nach vorne dieses... also das ist genau der Punkt!

00:24:47: Es gibt so viele Bereiche wo man im Übrigen auch bei Project twenty-twenty five hätte nachlesen können dass zumindest eine parteipolitisch rationale politische Richtung dabei rauskommen könnte ob das nun auf China bezogen ist oder auf Russland oder eben auch auf den Nahen Osten.

00:25:03: Aber tatsächlich hat diese Regierung immer Dinge gemacht, die von Irrationalität und Unkoordiniertheit nur so strutzen!

00:25:10: Also wo auch tatsächlich die langfristigen Verwägungen... auch nicht mit eingerechnet worden sind, also Auswirkungen auf die Landwirtschaft.

00:25:18: Auf Dinge, die dann wirklich grundsätzlich für Amerikaner sind.

00:25:21: Also nie ein Faden zu Ende gedacht wurde und das ist glaube ich der Punkt wo gegebenenfalls jetzt eben die Republikaner, die in ihrer eigenen Lame-Duck-Session, also von jetzt bis Januar noch mal ausscheren könnten und sagen könnten denn wir haben Und die Demokraten haben damit ganz clever Politik gemacht, Chris Murphy der Senat aus Kalifornien.

00:25:42: Der dann kurz nach dieser Aussage, die ich gleich zitiere, einen Herzinfarkt bekommen hat, der sich glücklicherweise erholt aber der sagte wir haben schon im Senat Briefings bekommen in der Intel Community wie ein weiterer Schlag gegen den Iran aussehen könnte.

00:25:57: und da sagte Chris Murphy er mehrere umschriebenes Zitat Menschen verachten.

00:26:02: Also wissen wir schon, entweder wird dort geplant die Genfer Konventionen noch stärker zu verletzen oder auch ein Nuklearschlag wie auch immer geartet steht weiterhin oder stand weiter hin zwischen den Zeilen.

00:26:14: jetzt könnten die Republikaner sagen, die nicht mehr drangsaliert und bedroht werden können ob der Mitterm ergebnisse oder vielleicht eben auch physisch und anders sagen, klar musst du diesen Krieg schnell beenden.

00:26:27: Aber du musst ihn auf einem Verhandlungsweg beenden!

00:26:31: Weil das was schnell passieren könnte tatsächlich nur noch größerer Auswirkungen haben könnte.

00:26:38: Das widerspricht aber wiederum und das hat dann nach heil des Schönen beschrieben dem Impuls dieser Trump-Regierung.

00:26:44: also er fühlt sich jetzt in die Enge getrieben.

00:26:48: Er möchte gerne, er ist ein Mann der großen Gesten.

00:26:51: Er möchte deswegen diese als Baby Netanyahu mit der israelische Prämie mit der Slideshow kamen die vor ihm vier Präsidenten abgebügelt hatten war.

00:27:01: Donald Trump fand das ein starkes Signal und er und Hexers und andere lieben diese Gesten der Härte komme, was da wolle.

00:27:11: Und diese Konsequenzen werden ja nie zu Ende gedacht und im Übrigen sieht man das auch bei der Russland-Politik.

00:27:18: Diese Idee dass man die Ideen der Reindustrialisierung oder das bisschen was quasi in der Fertigung in den USA gerade noch gut läuft, dass man das nutzen könnte, dafür einen großen Absatz braucht, Marktmarktbrauch, ein Ventilmarkt.

00:27:34: Das aus den Boeing Teilen für China so viel gemacht wird genauso wie aus Flugzeugteilen für Russland Zeugt davon, dass das nicht zusammenpasst.

00:27:41: Dass ja eher die korruptiven und Bereicherungselemente und vielleicht noch die anderen Dinge wie Putin und Trump verbinden wissen wir immer noch nicht genau.

00:27:50: Da stehen andere Dinge im Raum Und das sind aber so die Steuerungselementen, die sich Donald Trump nicht nehmen lassen wird.

00:27:57: Aber und deswegen wird es eben interessant die nächsten paar Wochen nochmal den Kongress zu beobachten wo noch viele Republikaner drin sind Die Ausscheiden Aber jetzt die öffentliche Bühne nutzen können um ihm.

00:28:09: Da müssen wir auch an den verstorbenen Senator Lindsey Graham denken, der um die Ukraine-Sanktionen, also die Sanktion gegen Russland.

00:28:15: Die Sekundärsanktion, die auch gegen China hätten wirken sollen, die der Präsident auch unterschrieben hat und dann ausgesetzt hat.

00:28:22: Lindsey Graham hat es nie zum Präsidenten direkt gegangen sondern hat sich vor allen Dingen nie Talkshows gesetzt und hat dort den Telegramm- und Telegrafeneffekt des Fernsehens gesucht um den vielen Fernsehschauer Donald Trump von seinen Ideen zu überzeugen.

00:28:39: Also diese Dinge würde ich mir genau anschauen, um zu gucken können die eigenen Republikaner einen Donald-Trump noch einholen?

00:28:45: Ja

00:28:46: wir haben einige Fragen zum Jahr zwanzig achtundzwanzig und der Frage was heißen die Ergebnisse dieser Midterms

00:28:54: für

00:28:56: und die nächste Präsidentschaftswahl.

00:28:58: Wir haben ja so ein paar demokratische Kandidaten, die sich jetzt sehr hervorgetan haben in dem Wahlkampf.

00:29:03: Ich denke jetzt an John Ossoff in Georgia den Senator.

00:29:07: Ich denk an James Tellerico in Texas der eben diesen nach dreizig fünfunddreißig.

00:29:12: So schnell kann ich gar nicht rechnen.

00:29:14: Ehm

00:29:14: äh

00:29:15: achtund dreißig Jahren Texas quasi wieder den Senatsitz für die Demokraten geholt hat.

00:29:21: wir haben Gavin Newsom in Kalifornien wir haben eine AOC Und auf der anderen Seite haben wir vielleicht ein Marco Rubio als Außenminister bei den Republikanern und einen Vizepräsidenten JD Vance, die im Moment vielleicht eher als die Favoriten unter den Republicanern gelten.

00:29:39: Was heißt jetzt dieser Ausgang der Midterms?

00:29:41: Kann man das schon sagen für die Präsidentschaftswahl?

00:29:45: Also es ist

00:29:45: noch bisschen früh weil es noch gehrt innerhalb der demokratischen Partei und dass auch noch weitergehen wird selbst wenn es nur fünf Formel nur fünf Abgeordnete waren um dies jetzt gegen die sogenannten demokratische die Teile der Splitter-Koalition, der Democratic Socialists waren.

00:30:02: Also ich glaube es ist etwas übertrieben zu sagen ... Die Sozialisten übernehmen jetzt von unten die demokratische Partei.

00:30:07: Ich glaub das ist überzeugend!

00:30:09: Dass die Partei aber ein Konzept braucht was die Partei insgesamt verjüngt Was eine Vision für Amerika aufdeckt was den Spätkapitalismus in den USA neu denkt also die Wohlstandsschere allein is ja in den letzten zwei Jahren auch mit Hilfe.

00:30:26: natürlich ist One Big Beautiful Bills, was ich immer als Robin Hood Gesetz beschreibe.

00:30:30: Und als umgekehrtes Robin-Hood-Gesetz weil du klaust bei den Armen und gibst den reichen Steuererlässe noch nöcher.

00:30:38: Das muss das braucht ein wirkliches Konzept.

00:30:41: Da muss man nicht so weit gehen vielleicht wie die Democratic Socialists aber das braucht einen Konzept eine Vision und dann natürlich jemand der diese Vision gut vertritt und gut trägt.

00:30:51: Diese Prozesse müssen alle zeitgleich stattfinden beschreibst.

00:30:56: Es geht im Grunde genommen gleich nach dem Ende der Mittermwahl, also in Januar ist es im Grunden genommen der Staatsschutz für den Präsidentschaftswahlkampf.

00:31:03: Das heißt die Demokraten müssen Dinge leisten, die sie bisher auch wenn der Angriff auf die Demokratie so eklatant war über die letzten zwei Jahre nicht geschafft haben ihr eigenes Haus aufzuräumen, diese Visionen zu entwickeln und dann schon eher auch noch dieses Feld zuzuschneiden.

00:31:20: Das heißt es wird ein relativ breites Vorwahlfeld geben für die Demokraten wo sie sich an diesen Visionen abarbeiten werden müssen.

00:31:30: Sie müssen aber vor allen Dingen auch nochmal klarmachen dass wenn sie ins weiße Haus kämen Da ist jetzt unglaublich viel Macht angekommen, dass sie schon auch einen Plan haben das gleich wieder zu demokratisieren.

00:31:43: Denn sonst fällt auch das ganze Kartenhaus der Demokraten wieder auseinander.

00:31:47: Also interessante Kandidaten gibt es alle mal.

00:31:49: die sind jetzt unterschiedlich durchgetestet worden.

00:31:51: Es gibt auch noch interessante weibliche Gouverneurinnen und ehemalige Gouvernoiren die jetzt interessant sein könnten.

00:31:58: Das wäre auch schön nochmal weiblichere Stimmen zu sehen.

00:32:01: Durch

00:32:02: auswählen?

00:32:02: Welchen hast du da im Sinn?

00:32:03: Naja also Amy Klobischer gerade Gouverneuren von ihrem Heimatstaat geworden, hat es aber immer wieder auch versucht in diese oberste Ränge davor zu denken.

00:32:14: Aber tatsächlich auch Gretchen Whitmer ist weiterhin im Gespräch ... Wir haben jetzt die neuen Gouvernoiren oder Abgeordneten, die es zwischen Zwischenwahlen geschafft haben, Mickey Sherrill zum Beispiel und andere, die sich eben aus einer interessanten politischen Biografie ins Spiel bringen können.

00:32:36: Ich gehe davon aus, dass die Kandidaten, die am lautesten schon das Präsidentschaftsamt für sich gern reklamieren würden, Gavin Newsom und Ram Emmanuel es nicht schaffen.

00:32:45: Sie bilden nicht die Breite des Landes ab, sie bilden auch nicht ganz neue Ideen ab – sie haben einige Ideen aber nicht ganz Neue!

00:32:53: Es müssen Kandidatens sein, die die Partei deutlich verjüngern und die dann glaubhaft sind wenn es darum geht eine neue Vision für das Land zu entwickeln?

00:33:03: Dann, jetzt haben wir ja, es hat Catherine auf die Demokraten geschaut.

00:33:08: Vielleicht kann ich mit dir einmal auf die Republikaner schauen und vor allen Dingen auf JD Vance weil auch da haben wir noch mal eine Frage zu er ist ja quasi eigentlich derjenige der Qua-Amp, der wahrscheinlichste Kandidat ist.

00:33:22: Der Achtundzwanzig antreten könnte für die Republikaner und eine Frage aus dem Publikum ist wird er jetzt zum Trump Gegner in diesen nächsten zwei Jahren um sich quasi abzusetzen?

00:33:34: von all den Gründen, die dazu geführt haben.

00:33:37: Dass die Wähler eben jetzt nicht die Republikaner gewählt haben und was würde das für Jaydee Vance heißen?

00:33:44: Und vielleicht können wir einmal bitte an die Technik mal die Alterskohorten bei dieser Wahl zeigen.

00:33:52: Es gab Nachwahlbefragungen und man hat gefragt, welche Altersklasse hat denn für welche Partei gestimmt?

00:33:58: Und da sehen wir jetzt unten die Alterskohorte und wir sehen dass die Republikaner ein Problem haben in der jungen Bevölkerung.

00:34:06: Wir haben eine so klare Dominanz eigentlich bei allen unter vierzigjährigen bei den Demokraten, die dann eben nochmal zu einer Dreiviertel Mehrheit bei den Demokraten wird.

00:34:21: Also das sind ja demografische Fakten, die sich jetzt so ein JD Vance und die sich auch andere republikanischen Kandidaten anschauen müssen und sagen müssen dagegen müssen wir jetzt vorgehen?

00:34:30: Wir haben einen achtzigjährigen US-Präsidenten an dessen Seite wir im Moment wahrgenommen werden mit all dem was gerade gegen ihn gesprochen hat bei dieser Wahl.

00:34:39: wie distanziere ich mich als republikannischer Präsidentschaftskandidat von diesem Ergebnis?

00:34:49: Ich glaube, es kommt sehr darauf an wie die Republikaner jetzt mit diesem Wahlergebnis umgehen.

00:34:54: Ob das wirklich diese große Distanzierung, ob das weitergehen wird von Trump oder ob das abgeschwächt wird im Laufe der nächsten Monate davon hängt auch ab, wie die Kandidaten sich positionieren.

00:35:11: Das Trump, dass sich jetzt komplett von Trump distanzieren kann, das glaube ich nicht, dass ihm das gelingen wird.

00:35:21: Dafür ist er zu sehr mit ihm verbunden und hat ihn zu sehr unterstützt in den letzten Monaten.

00:35:27: Man sieht es sehr wohl, dass er sich warm läuft.

00:35:31: was man zum Beispiel sehr beobachten konnte, ist, dass als jemand darstellt der mehr für die konservativen Werte vielleicht auch ein bisschen von den Republikanern steht.

00:35:43: Er hat sich sehr häufig mit seiner Familie gezeigt.

00:35:46: Der hatte einen kleinen Sohn, den er jetzt mitgenommen hat auf Reisen immer wieder auch in die Kamera gehalten hat und er hat ja auch dieses Buch über seinen Weg zum Christentum

00:36:00: usw.,

00:36:00: also er versucht stückweit mehr diese alte konservative republikanische Wählerschaft vielleicht anzusprechen.

00:36:10: Aber ob ihm das so gelingen wird nach den vielen Jahren, wo er so stark an der Seite von Trump stand, wage ich sehr zu bezweifeln.

00:36:20: Ich glaube es ist aber auch wichtig sozusagen gerade mit Blick auf den republikanischen Partei und auf was Trump jetzt macht und seine Mitstreiter jetzt machen.

00:36:29: Ich glaub es ist immer wichtig zu sehen, dass was Cassin Cleaver-Eustrup auch sagte, wir gehen da häufig dran Eingebung und wie wir da vielleicht dran gehen würden.

00:36:44: Aber das heißt noch lange nicht, dass die das auch so machen werden.

00:36:48: Es ist viel, viel Eratisches passiert in den letzten Jahren Und es ist wirklich nicht gesagt, dass sie daraus lernen werden was die Wähler jetzt ihnen gesagt haben.

00:36:59: Ich glaube welches Signal noch von diesem Wahlgebnis ausgeht Monat, jetzt in den letzten Wochen vor allem noch einen sehr, sehr heftigen, sehr persönlichen Wahlkampf gesehen.

00:37:15: Der Höhepunkt war diese unsägliche Werbesport mit der Mutter von Amy Acton für das Amtesdekouverneuren in Ohio angetreten ist, kandidiert hat.

00:37:32: Wir erinnern uns kurz ... Das war der Mann von Amy Actons Mutter hatte sie vergewaltigt als sie zwölf war.

00:37:40: Daraufhin ist sie mit ihrem Mann geflüchtet und die sollte jetzt als Grundzeugung dafür herhalten dass ihre Tochter das man ihrer Frau Tochter nicht vertrauen kann.

00:37:50: Und das hat diese Wahl auch gezeigt.

00:37:52: es wurde abgestraubt wie wir gerade was waren.

00:37:55: Was war mir derjenige Kandidat?

00:37:58: Werbespot verbreiten lassen hat, der hat Haushoch verloren und das ist nur eines der Signale die die Wähler gesendet haben.

00:38:08: Das ist jetzt eine Grenze überschritten worden was die Amerikaner einfach nicht haben wollen von beiden Seiten

00:38:16: Und ich würde vielleicht nur ergänzen, das ist ein wirklich guter Punkt.

00:38:21: Die alte Bill Clinton Frage ist die Economy Stupid oder die Reagan-Frage?

00:38:24: geht es ihnen eigentlich besser als vier Jahre vor?

00:38:26: Das sind wichtige Stilbildende Fragen!

00:38:28: Aber auch der Punkt ist, sind das die Vorbilder, die du für deine Kinder haben möchtest und die Tatsache dass sich einen JD Vance, der sich eben oft als Familienmann gibt usw.

00:38:40: nicht distanzieren können wollte von dieser Anzeige.

00:38:43: Es geht um den Heimatstaat von JD Vance, es geht um Ohio und deswegen ist das in dem Zusammenhang wichtig.

00:38:49: Das ist sein Senatsitz quasi?

00:38:51: Ja genau und dann also dem dann quasi nochmal Aufwind gegeben hat durch diese Unterstützung.

00:38:58: Also diese Dinge und JD Vans ist nicht nur weil er seinen Namen fünfmal geändert hatte aber eben hat er seine Religion geändert Dann steht er angeblich für diese harte Migration und lässt der Repräsentantin Ilhan Oma das Haus durchsuchen usw.

00:39:17: Und sofort, wo dann gleich die andere Seite meinten Moment mal aber wie ist denn die Frau von JD Vance an ihre Staatsbürgerschaft gekommen?

00:39:24: Wenn nicht eben auch durch ihre Eltern genau wie Ilhan oma auch?

00:39:27: also da kommen so viele Inkongruenz zusammen Die JD Vans auch insgesamt nicht so besonders glaubwürdig wirken lassen.

00:39:36: Und jetzt ist eben die Frage, ob er sich da... Also er braucht die Mager-Anhänger.

00:39:42: Die weiterhin natürlich zusammenhalten.

00:39:45: aus den Kulturkampfgründen und auch da muss man wirklich sagen selbst mit der blauen Welle darf man nicht vergessen dass viele Teile in Idaho gab es eine Volksabstimmung auf dem Wahlzettel, die dann wie gesagt haben nein also auf keiner Weise drehen wir das Abtreibungsverbot hier zurück.

00:40:02: Es gibt weiterhin die großen Kulturkämpfe im Land nicht unterschätzen und deren Kraft nicht unterschen.

00:40:09: Aber ob JD Vance jetzt der Träger ist, der diese Bewegung dann glaubhaft positionieren kann?

00:40:15: Anders als im übrigen Trump, der jetzt wieder vor Evangelikalen auftrat und dort zu spät kam und dann wirklich in dieser Kirche gemunkelt wurde.

00:40:24: ach der kommt so spät weil er betet Wenn man auf ihren Betrieb von Donald Trump geachtet hat, besonders natürlich auch in der ersten Amtszeit wo er die Bibel falsch rumgehalten hat um Straßenproteste von sich fernzuhalten und kein Lieblingsbibelszitat hat.

00:40:41: Da ist das immer schwer.

00:40:42: also da sind wir.

00:40:42: bei der Irracionalität ist es immer schwer zusammen zu denken aber diese Strömungen gibt es Aber bei J.D.

00:40:49: Vance scheinen die Brüche doch zu eklatant zu sein.

00:40:52: Interessant wird jetzt eben zusehen, wie Marco Rubio der lange, lange Senator war – anders als J. D. Vence, den das eben nur sehr kurz gemacht hat!

00:41:00: Gute Beziehungen hat zu vielen Senatoren weiterhin im Senat.

00:41:04: Wie er da gegebenenfalls anfängt, dieses Wissen um den Senat, um den Druck was die Republikaner anders wie die Republicanern anders mit diesem Präsidenten umgehen können?

00:41:12: Wie er das gegebenenfall zu seinem eigenen politischen Vorteil ausspielen kann dass er gegebenen falls wenn wir nur diese zwei Kandidate nehmen dann um sich da besser ins Rennen zu bringen.

00:41:25: Ein Punkt ist aber immer noch wichtig, dass wird sich Donald Trump nicht nehmen lassen, das er als Kingmaker seiner Bewegung weiterhin dort steht, dass er neuroartig auch das kennen wir aus der ersten Amtszeit.

00:41:38: Da hat er immer gerne Berater gegeneinander antreten lassen im Oval Office und quasi einmal den Daumen hoch.

00:41:44: Das wird es ja auch so verstehen wollen!

00:41:47: Er möchte der Königsmacher... Und er muss ein Königs-Macher sein denn die Immunitätsentscheidung des Obersten Gerichtshofs gesprochen.

00:41:56: dass ihn umnebelnde Programmen der Steuerbehörde, was dann seine Familie und engste Berater nicht mehr belangen könnte, ist nicht durchgekommen.

00:42:06: Das heißt er hat Vulnerabilitäten.

00:42:08: die muss er sich rückversichern indem er jemanden dahin stellt, der ihn und seiner Familie komplette Straffreiheit garantiert.

00:42:15: Und das sind alles immer noch gruselige Visionen für eine Demokratie, die sich nach vorne positionieren möchte.

00:42:22: Aber das sind die Kerninteressen von Donald Trump und seiner Familie.

00:42:26: Also, da wird es in der Tat... In dieser Auseinandersetzung wird es dann noch knallen und schwierig werden?

00:42:30: Ja spannend!

00:42:31: Einerseits der Kingmaker und andererseits der sauberere Wahlkampf.

00:42:35: Das klare Votum für einen sauberen und faireren Wahlkampftaner.

00:42:38: aber gern du wolltest noch was sagen?

00:42:40: Genau nur eine kleine Ergänzung zu Marco Rubio.

00:42:42: ich glaube auch dass wir ihn den ganz besonders beobachten sollten in den nächsten Monaten weil er vielleicht möglicherweise ein Kandidat wäre mit dem auch die traditionellen Republikaner besser leben können.

00:42:56: sehr gut zurückgehalten in den ... Ich fand, er hat das strategisch hervorragend gemacht.

00:43:02: Den letzten Monaten nicht zurückgehaltet bei Iran, bei allem was in die Hose ging.

00:43:07: Da war er ganz weit zurückgelehnt und hat mal die anderen machen lassen.

00:43:11: Jenny Vance war verantwortlich für Iran.

00:43:13: Ja also ... Zeitweise stand der da im Mittelpunkt.

00:43:19: Und Rubio hat sich zurückgeleht und hat den wunderbaren Erfolg in Venezuela eingefahren für sich beanspruchen können.

00:43:28: Und genau, also er hat das gut gemacht und ist halt eben auch nicht so polternd und radikal aufgetreten wie ...

00:43:35: Er ist einfach schon

00:43:35: länger ein politisches Tier und der hat lange diesen Senat für sich nutzen können und manipulieren können und das hilft.

00:43:44: diese Erfahrung hilft

00:43:47: Und kommt gut mit Donald Trump klar.

00:43:49: Also auch da hat er trotz all diesen Distanzieren gut hinbekommen.

00:43:52: Den letzten Aspekt würde ich gerne noch mit euch besprechen, weil eigentlich sind wir schon durch mit unserer Zeit und das ist die Auswirkungen auf die Technologiekonzerne in den USA.

00:44:02: Wir sehen einerseits dass ein Elon Musk in Texas wahnsinnig Geld in diesem Wahlkampf und seine Social Media Kraft investiert hat um einen James Tellerico von den Demokraten als Senator zu verhindern auch seinen Sitz dahin verlegt hat.

00:44:18: und Texas galt immer so, als das ist dann das republikanische Heimat für die Tech-Größen.

00:44:24: Wir sehen dass bei den Demokraten die Skepsis gegenüber KI Rechenzentren zum Beispiel sehr viel höher ist und eine größere Notwendigkeit für eine stärkere KI Regulierung gesehen wird.

00:44:36: Deswegen ist es meine Frage was heißt das jetzt für die tech Konzerne?

00:44:41: Nach diesen Zwischen waren die nächsten zwei Jahre.

00:44:44: Also so richtig weit können sie nicht mehr fliehen, sei denn Sie wollen alle zu Peter Thiel nach Argentinien?

00:44:49: Also Elon Musk hat glücklicherweise, muss man ihm vielleicht gönnen heute da schon humoristisch drauf reagiert hatte, mein er als nächstes Mal muss ich wohl doch irgendwie Lasers aus dem Weltall schießen um für meine Interessen hier einzustehen.

00:45:03: das hat ja schon sehr witzig gemeint und auch gemacht ist natürlich arg dass wir da schon hinkommen.

00:45:08: Also das ist in jedem Fall ein Thema.

00:45:11: Also erst mal, wie umgehen mit dem wahnsinnigen Wohlstand die diese Tech-Konzerne bislang aufgehäuft haben?

00:45:17: Also Frage hält dieser Tech-Bubble?

00:45:18: ist es?

00:45:19: also muss man die Bubble auch angehen.

00:45:22: Das sieht man in diesem gruseligen Deal den Mark Zuckerberg mit seinen Shareholder gemacht haben um ihnen Kalifornien zu halten.

00:45:28: Das war ein Deal mit den Shareholders nicht mit dem Bundesstaat Kaliforniens aber auch da die Interessen sehr an möglicher Regulatorik oder Nicht gekoppelt.

00:45:37: In Kalifornien wissen wir noch nicht, wie es ausgeht.

00:45:40: Da sollte eine Wohlstandssteuer kommen auch die Stand auf dem Referendumswahlzettel da müssen wir auch nochmal schauen welche Auswirkungen das hat.

00:45:48: aber dass eine Regulatorik im Sinne der KI auf unterschiedlichen Ebenen kommen soll und die Demokraten stark motiviert liegt an mehreren Dingen.

00:45:56: Wir haben im Sommer besonders in den Abschlussreden auf verschiedenen Colleges wahrgenommen dass der Backlash gerade der jungen Generationen.

00:46:04: Jetzt haben wir gesehen, wie hoch motiviert die bei der Wahl waren ihre Zukunft jenseits der Technologie zu gestalten also für sich eine zukunft zu reklamieren sehr sehr groß ist.

00:46:13: als erstens kommt daher der druck dann natürlich der endemische druck dass die modelle aus scheren könnten und das das eine wirkliche gefahr ist jenseit vom gesellschaftsmodell usa aber global dass man das beschränkt muss.

00:46:27: Und da könnte man dann wieder die sich gemäßigt positionierten Tech-Oligarchen, wenn man so will auch noch an sich binden, die Darren Amo Days dieser Welt.

00:46:37: Viel schwieriger wird es eben für die Tech-Zahre, die sich jetzt deutlich an die Seite von Donald Trump gestellt hatten.

00:46:46: Ich glaube, das wird sehr unangenehm.

00:46:49: Das wird für Zuckerberg in Kalifornien staatlichen Dimensionen unangenehm.

00:46:55: Und in Elon Musk's Haut möchte ich auch nicht so richtig stecken gerade, denn wenn die Amerikaner eine Sache bewiesen haben um das mal mit Bill Clinton zu sprechen ist everything that is wrong with America can be fixed with everything thats right about America.

00:47:08: und da ist eben Geld nur eine Sache.

00:47:11: und Wahlmotivation und das physische Organisieren Es sind ja alles Tech-Themen, die überparteilich gebunden haben.

00:47:20: Der Widerstand gegen die Datenzentren, der Widerstand gegen die Flockcameras im Übrigen und dann der Widerschand gegen Überbewertung oder die preisliche Struktur der Eisgefängnisse, die auch keiner quasi in seinem eigenen Backyard haben wollte also all diese Dinge haben eine technologische und ein Aktienmarkt Komponente.

00:47:41: das zeigt wiederum natürlich dass Im Kapitalismus Amerikas Dinge nicht stimmen und das ist natürlich das allererste Ziel der Demokraten, da neue Lösungen zu finden.

00:47:51: Also für die Tech Bros werden regulatorische Vorschläge kommen.

00:47:56: Da sind wir aber wieder beim Anfang unseres Gesprächs.

00:47:58: was macht ein Präsident damit?

00:48:00: Der sie braucht, auch deren Desinformationskapazitäten braucht welche?

00:48:07: da fällt wahrscheinlich das erste Veto.

00:48:09: Aber daran wird man sehen, wie stark diese Gesellschaft weiterhin an sich mit sich ringt und mit dem was sie einerseits innovativ kapazitär hat leisten können aber mit den Folgen die das für sich und die restliche Welt haben könnte.

00:48:23: Dana letzte Frage an dich Was glaubst du was wir für Impulse sehen werden bei der Technologiepolitik in aus dem US-Kongress heraus?

00:48:34: Der US-Kongress war ja bisher relativ zurückhaltend, deswegen weiß ich nicht ob da so viel kommen wird.

00:48:39: Ich glaube auch dass Trump selber aus den bereits genannten Gründen keine Interesse daran hat diese Branche zu regulieren einfach weil er sie auch braucht für seine Wirtschaft.

00:48:49: das ist ein wichtiger Wirtschaftstreiber hier.

00:48:50: wenn die Tech-Branche nicht mehr soviel zum Wirtschaftswachstum beiträgt dann hat er nochmal noch mal ein größeres Problem was wir dann wieder mit Blick auf twenty achtundzwanzig sehen werden.

00:49:00: Deswegen aber keine Entwarnung für die Technologiekonzerne.

00:49:03: Ich sehe das auch so, es werden mehr Hürden kommen aber die kommen auf bundesstaatlicher Ebene.

00:49:08: Es haben auch republikanische Gouverneure unter anderem Greg Ebert zum Beispiel aus Texas.

00:49:14: der hat sich auch skeptisch zu Datenzentren zum Beispiel geäußert und da teilweise auch gesagt irgendwie jetzt müssen wir mal ein bisschen reduzieren oder einen Stopp machen einziehen Und die Aktienkurse haben ja auch schon reagiert.

00:49:25: Das heißt da wird es Regularien geben ich glaube eben mehr auf bundeststaatliche Ebene als aus Washington direkt, aber das war ein übergreifendes Thema.

00:49:36: die Menschen wollen keine Datenzentren bei sich haben.

00:49:39: Das ist auch verständlich, ne?

00:49:40: Die schaffen ja kaum Arbeitsplätze auch, also du hast da einen riesen Teil ... Bei dir im Garten stehen ... Also neben dem Garten stehend das brummt dann auch irgendwie und du kriegst noch nicht mal einen Arbeitsplatz dafür, ja?

00:49:56: Und deswegen man kann das verstehen und es muss adressiert werden insbesondere auf lokaler Ebene und ich glaub, dass werden beide Seiten auch irgendwie... Was ich total überraschend finde, ist dass die Technologiekonzerne nicht stärker drauf eingehen.

00:50:11: Die haben das nahezu ignoriert diese Bedenken der Amerikaner so.

00:50:15: Sie haben ein bisschen was vielleicht gemacht ja aber im Grunde sie haben sich total darauf verlassen, dass Trump das schon regeln wird und ich glaube da haben wir sich getäuscht.

00:50:25: Sie haben ja zumindest jetzt angeboten, dass sie die höheren Energiekosten, die durch diese Rechenzentren entstehen ausgleichen.

00:50:31: Also ich glaube so ein bisschen sind sie drauf eingegangen aber das hat eben auch nicht gereicht.

00:50:34: damit sind sie eigentlich nicht durchgedrungen und sie haben natürlich super Packs unterstützt, die den Wahlkampf beeinflussen wollten und das ist eben nicht aufgegangen.

00:50:44: Und

00:50:44: sie haben Wege gesucht und gefunden wie man Zustimmungsprozesse irgendwie umgeht auf lokaler Ebene.

00:50:51: also es war wirklich keine Glanzleistung der Tech-Konzerne.

00:50:54: Also wie gesagt, ich fand das immer erstaunlich dass die da nicht stärker drauf eingegangen sind.

00:50:59: Sie haben es sich ernst genommen glaube ich.

00:51:01: Das war sie unsere erste Folgen.

00:51:05: Debatte zu den US-Mitterms.

00:51:08: Was sind die Folgen?

00:51:10: Vielen Dank, Dana Heide.

00:51:11: Vielen Dank Kevin Klyver Eschbruck.

00:51:13: Vielen dank an den Bildschirmen Zuhause fürs Mitdiskutieren und Fragen stellen.

00:51:19: Morgen geht es weiter mit Trumpwatch und Christian Lammert und mir und weitere Detailanalyse.

00:51:26: Bis dann!

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